Das Ratten-Projekt

Wisst ihr was? Bei uns ziehen bald wieder Ratten ein 🙂 Vor einigen Jahren hatte ich schon mal welche, habe das aber irgendwann aufgegeben. Nun ist es so weit und der Herzmann und ich holen uns bald wieder welche. Zuerst werden wir die Grundvorraussetzungen schaffen und den lieben Ratten ein gemütliches Heim bauen. Inzwischen bin ich älter und klüger, und deswegen  soll es ein Schrank statt Käfig werden. Für mindestens 3 Ratten. Ein Kumpel hat dafür schon einen Schrank an uns geopfert. Den werde ich dann am Wochenende etwas umbauen und das Gitter angringen, Und dann kann es schon bald losgehen! Ab Ende Mai, Anfang Juni sollen dann erstmal 3 Ratten zu uns kommen. Mal schauen, was Tierheime und Rattennothilfe so zu bieten haben. Ich bin schon ganz aufgeregt!

MeLuna Menstruationstasse

20140312_161657Ich wollte euch ja berichten, wie ich so mit meiner MeLuna (im nachfolgenden liebevoll Becherchen genannt) zurecht komme und tada, hier bin ich. Ich habe meine erste Periode mit ihr nun hinter mir und einige neue Erkenntnisse gewonnen.
Im Vorfeld habe ich schon einige Trockenübungen absolviert, um dann nicht ganz so blöd dazustehen, wenn Tante Rosa wieder zu Besuch kommt. Und da ging es ja schon los mit der Unsicherheit. Welche Falttechnik ist für mich die richtige, mit welcher komme ich am besten klar? Nach einigem Hin und Her klappte es mit dem Punchdown-Fold ganz gut bei mir. Mit ihr fand ich auch das Einführen der Tasse am angenehmsten, denn zu Anfang bekam ich sie einfach nicht tief genug rein, so dass sie sich frei entfalten konnte.

Als dann eines abends mein Erdbeerfeld aufblühte, freute ich mich irgendwie total darauf, mein Becherchen endlich auszuprobieren. Also schnell gefaltet und zack – die war drin. Ging irgendwie viel einfacher als erwartet. Etwas Unsicherheit blieb doch noch, sitzt denn wirklich alles richtig? Aber das würde sich erst in einigen Stunden herausstellen. Eigentlich wollte ich noch meine Pilatesübungen absolvieren, aber diesen Härtetest verschob ich dann lieber auf einen anderen Tag. Am nächsten Morgen war ich echt gespannt, ob es denn nun alles richtig gesessen hat und siehe da, alles gut. Also konnte es mit dem nächsten Härtetest weitergehen, denn ich musste mein Fahrrad von meiner Mutter abholen und es herfahren.  20 km Fahrrad? Kein Problem! Auch meine Inliner fahren hat mein Becherchen ohne Probleme mitgemacht.

Letztendlich kann ich sagen, dass ich froh bin, mein Becherchen zu haben 🙂 Ist eeeecht praktischund seine 15€ total wert. Bestellen könnt ihr zum Beispiel hier.

Wie es so läuft…

… also das mit dem veganen Essen läuft bei mir momentan nicht. Dafür aber vegetarisch, das finde ich auch erst mal okay. Ich finde es momentan einfach irgendwie schwer, mich zu kontrollieren. Dazu kommt, dass ich ein Frustesser bin (ich glaube das neue Trendwort dazu heisst emotinal eater, klingt auch irgendwie gleich viel netter, oder?) und im Moment schaufel ich einfach drölfmillionen ungesunde Sachen in mich rein.

Um diesem Kreislauf zu entkommen, werde ich nun ein paar Detoxtage einlegen.Geplant habe ich 3, weil ich mir nicht sicher bin, ob ich eine ganze Woche schaffe. Danach werde ich berichten. In diesen 3 Tagen werde ich nur Smoothies trinken und mich mehr bewegen, was ich in letzter Zeit schon wieder öfters tue. Pilates, Crosstrainer und Inliner sind meine neuen Freunde und bald will ich auch meine Walkingstöcker einweihen, die ich nun schon seit einem Jahr besitze. Ich habe zwar vom Walken so gar keine Ahnung, aber so schwierig wird das wohl nicht sein, oder?

Habt ihr Tips für mich?

Eis, Eis, Baby

Heute möchte ich eins meiner liebsten Eisrezepte mit euch teilen. Gefrorenes rotes Fruchtmus mit Kokosjoghurt a la Lythebeee, klingt aber in meinen Ohren so langweilig, deswegen habe ich es kurzerhand Frozen Fruits getauft. Gleich viel besser, oder?

frozenfruits1

Ihr braucht dafür auf jeden Fall einen guten Pürierstab oder Standmixer, und außerdem noch (für 2 Portionen):

  • 100g gefrorene Erdbeeren
  • 50g gefrorene Himbeeren
  • eine Banane
  • 4 EL Kokosjoghurt

Und so einfach gehts:

  1. Das Obst pürieren, anschließend noch mal gut umrühren.
  2. Das Püree in zwei Schalen verteilen
  3. Je 2 EL Joghurt dazugeben!
  4. Genießen!

Mein grünes Badezimmer

Grünes Badezimmer, was will die denn? Hat die gestrichen? Nein, hier geht es um Umweltbewusstsein. Inspiriert von Erbses Post über grüne Badezimmer habe ich mir Gedanken gemacht und mich direkt in Bewegung gesetzt, denn einiges kann ich hier schon ändern. Auch wenn ich noch einige Anfängerfehler begangen habe (die Zahnbürste mit dem Wechselkopf ausgerechnet von Aronal, die ja leider Tierversuche betreiben.. *Facepalm*), bin ich doch auch einem guten Weg in ein ökologischeres Badezimmer. Und aus seinen Fehlern lernt ma ja bekanntlich… 🙂

Seit circa einem Jahr dusche ich hauptsächlich mit festen Seifen, meistens mit denen von Lush, einfach weil sie gut riechen, man keine Plastikverpackung drum herum hat und eine Freundin von mir dort arbeitet. Die einzige Ausnahme bilden Duschgele, die ich geschenkt bekomme, denn diese wegzuschmeißen kommt für mich nicht in Frage. Seifenreste kommen übrigens in mein Sisalsäckchen, über welches auch Erbse berichtet hat. Das habe ich mir zusammen mit den Deos von Wolkenseifen bestellt. Desweiteren benutze ich nur feste Shampoos, denn die sind einfach total cool und meine Haare danken es mir.

20140312_161657Ein weiteres, neu bei mir eingezogenes Produkt ist die Menstruationstasse von MeLuna und ihre Schwester, die waschbare Binde von MOMIJI natural. Eigentlich mag ich keine Binden, aber da ich ja sozusagen ein „Tassenneuling“ bin und auf Nummer sicher gehen will, gab es diese dann doch lieber gleich dazu. Ich bin schon sehr gespannt auf den ersten Test unter realen Bedingungen und werde hier eventuell darüber berichten. Was ich an ihr spannend finde ist, dass sie keinerlei Auswirkungen auf die Scheidenflora haben soll. Zudem finde ich es praktisch, dass man sie nur alle 8 -12 Stunden ausleeren braucht, und was fast noch besser ist: endlich hängt da dieses blöde Bändchen nicht mehr, was mich doch desöfteren nervte. Außerdem super: Ich spare damit auf Dauer Geld und produziere weniger Müll. Die einmaligen Anschaffungskosten lagen bei 15€ für die Tasse und 7,95€ für die Binde. Da kann man nicht meckern, oder Mädels? Ich habde das für mich einmal durchgerechnet und mit den günstigen Discounter-Tampons, die ich sonst immer nutze, habe ich den Preis nach 12 Monaten raus.

Wenn meine Wattepads aufgebraucht sind, steige ich übrigens auf Selbstgehäkelte um. Auch diese Idee habe ich von der lieben Erbse, die für diese Aktion übrigens ein Vorbild für mich ist, wie man vielleicht unschwer erkennen kann 😉

Was mich jetzt noch interessieren würde:  Welche Hausmittelchen gibt es zur Reinigung des Bades? Ich  verwende sonst immer die Chemiekeule, finde aber nach einigen kurzen Überlegungen (Byebye, Ignoranz!) natürliche Reiniger besser. Gibt es da Erfahrungswerte, die ihr mit mir teilen mögt? Wie schrubbt ihr euer Bad und befreit es von Seifenresten, Kalkablagerungen und co.? Und vorallem: Schafft so ein Pümpel wirklich Abhilfe bei verstopften Rohren? Diese und weitere Fragen werde ich demnächst mal recherchieren.

Los geht’s

Ich habe ja schon oft mit dem veganen Essen geliebäugelt, habe schon mehrere Versuche gewagt und auch einiges für mich übernommen, jedoch habe ich es nie dauerhaft „ausgehalten“. Nun starte ich einen weiteren Versuch damit. Ich werde mich zwar vorerst nicht rein vegan ernähren, ich werde außerhalb meines Zuhauses noch vegetarisch essen. Aber das Ziel ist: irgendwann mal rein vegan.

Ausschlaggebend war ein Ereignis, welches mich Komplett aus der Bahn warf, noch nie war das Thema „Tierische Prudukte tun deinem Körper nicht gut“ so nah und greifbar wie jetzt. Klar gibt es auch ethische Günde en masse für den Verzicht auf tierische Produkte, aber diese sind für mich  (noch) nicht so greifbar. Sie waren eben noch nicht so nah an mir dran. Parallel zu meiner Umstellung lese ich gerade ds Buch Peace Food und hoffe, das es mir zusätzlich die Augen öffnet und mich aufklärt. Um vor den ethischen Gründen nicht die Augen zu verschließen, mache ich dann weiter mit dem Buch „Tiere essen“ und starte voller Neugier in meinen neuen Lifestyle!

Seid ihr dabei?